Von Trastevere zum Gianicolo

Von der Tiberinsel nach Trastevere, über S. Maria in Trastevere zur Villa Farnesina und über den Botanischen Garten auf den Gianicolo

Trastevere  ist das vielleicht bekannteste Quartier Roms. Im alten Rom war es das Gebiet “jenseits des Tiber”, außerhalb der alten Stadtgrenzen, und damals eher übel beleumundet. Es war das Gebiet , wo die Ausländer wohnten, das Gebiet der Freudenhäuser, und auch die ersten Christen fanden hier Unterschlupf. Heute ist es ein absoluts In-Viertel. Viele Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen haben hier Wohnungen, und schon wie vor 30 Jahren ist es das Viertel, wo man abends bummeln und essen geht. Die engen romantischen Gassen, sehenswerte Kirchen und netten Lokale laden aber auch am Tage zu einem Bummel ein. Von dem  Viale Trastevere  parktisch zweigeteilt, war bis vor ein paar Jahren eher der westliche Teil für einen Bummel zu empfehlen Dort befindet sich auch die Hauptkirche  S. Maria in Trastevere, eine der ältesten Marienkirchen Roms, auf dem gleichnamigen Platz. In jüngster Zeit wurden aber auch die Bauwerke im östlichen Bereich nach und nach restauriert, es entstanden nette Lokale, die Gassen und Plätze sind es auf jeden Fall ert, entdeckt zu werden. Dieser Teil liegt im Tiberknie, im Norden abgeschlossen von der  Tiberinsel.

   

Mein Vorschlag für einen Spaziergang zum Kennenlernen der schönsten Winkel und Sehenswürdigkeiten:

Beginnen Sie Ihren Rundgang auf der  Tiberinsel: Sie ist klein und geschichtsträchtig, hier lag schon in römischer Zeit ein “Krankenhaus”, der Tempel des Äsculap, heute steht an dieser Stelle die kleine Kirche  S. Bartolomeo. Die verschiedenen Ausblicke auf den  Tiber  und den  “Ponte Rotto”  sind herrliche Fotomotive.


Dann über die Brücke direkt in den östliche Teil von Trastevere. Sehenswert ist  Santa  Cecilia, danach am besten ein Bummel über die kleinen Gässchen, die größtenteils schachbrettartig angelegt sind. Die Kirchen sind alle einen kurzen Besuch wert, insbesondere  S. Francesca a Ripa  mit einer wunderschönen Statue von  Bernini.

 

Die  via S. Francesco a Ripa  führt Sie dann über den viale Trastevere hinüber auf die westliche Seite, und zwar direkt zur  Piazza S. Maria in Trastevere. Von hier geht man am besten über die  via della Scala  in die  via della lungara  zum  Palazzo Corsini  und zur  Villa Farnesina: beide sind sehenswert, der Palazzo wegen seiner umfanreichen Gemäldesammlung, die Villa vor allem wegen der  Fresken von Raffael.  Beide Besichtigungen sollte man vielleicht gesondert machen, da sie doch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Besser man legt noch eine kleine Cafè-Pause ein, dazu eignet sich gut die  Casa delle Donne  in der  via della Penitenza  mit ihrem hübschen Gärtchen.

         

Für Liebhaber von Pflanzen und Gärten: hier in der Nähe, gleich hinter dem Palazzo Corsini befindet sich der  botanische Garten von Rom, der – außerhalb der heißen Sommermonate – eine Abwechslung zu den sonstigen Sehenswürdigkeiten Roms ist.

 

Abschließen sollte man den Besuch mit einem Aufstieg zum  Gianicolo: von hier hat man einen wundervollen Blick über Rom, und mittags um 12 schießt täglich die dortige Kanone Salut. Dies seit der Einführung durch Papst Pius IX im Jahre 1847, um den Kirchen Roms die Mittagszeit zum gleichzeitigen Läuten aller Glocken mitzuteilen.

Hier liegen meine Wohnungen:

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