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Ein Stadtviertel wie es typischer für das römische Leben kaum sein könnte....Wenn es die Touristen überhaupt kennen, dann höchstens als Ort, wo man gut essen kann, und vielleicht hat man schon einmal etwas vom Monte Testaccio, besser Monte dei Cocci - zu deutsch "Scherbenberg" gehört....

Das Viertel liegt im Zentrum von Rom, südlich des Aventin, und erstreckt sich in etwa vom Tiber bis zur Pyramide. Als Ausgangspunkt ist die Tiberinsel perfekt, von dort am Tiber entlang sind es kaum 10 Minuten bis zur via Marmorata, die zwischen Aventin und Testaccio hindurchführt. Schöner ist es allerdings, ein paar Seitenstraßen weiter vom Tiber nach links abzubiegen, vorbei an römischen Ruinen, der zwar neuen aber sehenswerten Kirche S. Maria Liberatrice, über den Hauptplatz mit dem Amphorenbrunnen bis zum Mercato Testaccio, einem echt römischen Markt mit vielen Verkaufsständen typischer Produkte und kleinen Lokalen, wo man preiswert und lecker eine Kleinigkeit essen kann. Dann zum Monte dei Cocci: hier wurden in altrömischer Zeit die vielen Ölamphoren endgelagert, in flache Stücke zerschlagen und aufgeschichtet entstand ein einigartiger Berg knapp 40m hoch, den man auf Voranmeldung auch besichtigen kann - nicht zuletzt lohnt die fantastische Aussicht.

Dann zum Abschluß nochmals einkehren auf einen Aperitif in einem der kleinen Lokale, die sich direkt an die Abhänge des "Berges" drängen, und geruhsam beobschten, wie  die Abendstimmung auf das belebte Viertel herabsinkt...