Stadtrundgang und Museum

Tarquinia ist vielleicht die bekannteste aller Etruskerstädte, nicht zuletzt deshalb, da die ersten Könige der Stadt Rom von hier kamen und auch Ihre Namen von dieser Stadt ableiteten (Tarquinius Prsicus...) Aus diesem Grund steht der Tagesausflug von Rom nach Tarquinia bei mir auch an erster Stelle:

 

Obwohl in erster Linie die Gräber die Besucher anlocken, ist auch die Stadt selbst einen ausgiebigen Rundgang wert: Die alten Gassen und Plätze und nicht zuletzt das Archäologische Nationalmuseum sollte man keinesfalls links liegen lassen. 

Ähnlich wie San Gimignano ist das Stadtbild geprägt von vielen Geschlechtertürmen, und die Stadtmauer ist noch heute fast komplett erhalten. Die Bauwerke stammen aus verschiedenen Epochen, von der Romanik bis zum Barock, etliche sind zu besichtigen. Im Palazzo Vitelleschi ist das Museum untergebracht, schon das Gebäude mit seinen Loggien und Sälen ist beeindruckend, auch die Aussicht von den oberen Stockwerken. Die Auswahl an Fundstücken und auch ihre Darstellung sind überdurchschnittlich und sehr informativ.

 

 

Etruskergräber

Die Gräber der Nekropole Monterozzi gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie ist einzigartig aufgrund ihrer Grabmalereien, die einen hervorragenden Einblick in das Leben der Etrusker bieten. Insgesamt handelt es sich um eine Zahl von ca. 6000 Gräbern, die natürlich nicht alle bemalt und schon gar nicht alle zugänglich sind. Während die ersten bereits am ende des 19.Jh. entdeckt wurden, gibt es neuere Entdeckungen aus den 60er Jahren des 20 Jh. Da die Malereien schwer zu konservieren sind, wurden ein paar der Wände abgetragen und im Museum ausgestellt.