Nemisee

Dianaheiligtum und Museo delle Navi

Die  Albaner Berge so viele interessante Orte, daß ich mehrere Touren eingeplant habe.

Die erste ist für meine Begriffe die schönste, da sie viel Natur, unbekannte Orte und ein ganz besonderes Museum umfaßt.

Das erste Ziel ist der Nemisee: er ist im Morgenlicht am schönsten, da die Sonne in den tiefen alten Vulkankrater fällt, in dem der See liegt. Eine kleine Straße führt fast rund um den See und biete Ausblicke auch auf die oben am Kraterrand gelegenen Orte.

Nach einigen Irrgängen ist es mir gelungen, die Ruinen des Dianaheiligtums zu finden. Die Ausgrabungen sind einige Zeit her, nun ist das Gelände verlassen, aber vieles ist noch zu sehen, allerdings muß man es auf eigene Faust finden und erkunden, was man von diesem einst sehr bedeutendem Heiligtum findet, sind monumentale Reste in einer verwunschenen Natur, eine Fundgrube für Archäologen und Romantiker.

Einige der Fundstücke (das meiste wurde leider vom Ausgräber mitgenommen und befindet sich jetzt in Kopenhagen) sind im nahen Museo delle Navi ausgestellt. Das eigentlich Bedeutende an diesem Museum ist seine eigene Geschichte in Verbindung mit den Schiffen des Caligula, die man am Grund des Nemisees gefunden und dann in vielen Anläufen mühevoll gehoben hat. Für diese beiden riesigen Schiffe hat man das Museum gebaut - leider hat es die Geschichte nicht gut mit ihm gemeint. Im Museum sieht man noch Rekonstruktionen und eine gute Darstellung der Schiffsbergung, ausgestellt sind auch diverse Reste der Schiffe.

Auch die Geschichte des Heiligtums, deren Ausgrabungen und viele Funde kann man besichtigen.

 

 

Nemi

Ein Spaziergang durch den Ort

Nemi liegt am oberen Rand des Vulkankraters. Von hier hat man wundervolle Blicke auf den See und auf das Dianaheiligtum, von hier kann man die Ausdehnung gut erkennen.

Der mittelalterliche Ort mit seinen engen Gassen und Treppenwegen lohnt einen Rundgang, an jedem Eck entdeckt man kleine verwunschene Gärtchen, Terrassen, und dazwischen immer wieder den Blick zum See.

Ein besonderes Highlight sind die Walderdbeeren, die in dem besonderen Mikroklima unten am See gezüchtet und zu allen erdenklichen - und auch sonderbaren Genüssen verarbeitet werden. Man bekommt sie während des ganzen Jahres, die Törtchen mit den frischen Beeren schmecken zu jeder Jahreszeit herrllich, nicht zur zur Fiera dei Fragolini di Bosco, die alljährlich im Juni stattfindet.

Ariccia und die Via Appia

Ariccia ist anerkanntermaßen das Zentrum der Porchetta - Spanferkel auf römische Art: nirgends bekommt man sie so gut wie hier, und dazu den Romanello, einen besonderen Rotwein, den man überhaupt nur in den hiesigen Lokalen bekommt. Deshalb ist vor einem Rundgang durch Ariccia auch ein kleiner Imbiss mit den einheimischen Köstllichkeiten geplant.

Der Ausflug endet mit einer Rückfahrt über die SS7 Appia, die über weite Strecken noch dem antiken Straßenverlauf folgt.

Kurz vor unserer Rückkehr nach Rom erwartet Sie noch eine kleine Überraschung....wird natürlich nicht verraten, sonst wäre es ja keine Überrasching mehr!